Meine Tour in die Schweiz – Etappe 2
29. Oktober 2016
Gestohlen! Die Einbruchserie in Chemnitz trifft auch mich.
26. April 2017
alle anzeigen

Das neue Garmin Edge 820 – Testbericht

Die ersten Eindrücke vom Garmin Edge 820

Das Garmin Edge 820 - Testbericht und erste Erfahrungen.

Warum das Garmin Edge 820?

Nachdem mein altes Edge 800 frühzeitig den Geist aufgegeben hatte, musste natürlich ein adäquater Ersatz her. Da ich mich nun in den letzten 2,5 Jahren an einen GPS-Radcomputer mit Navigationsfunktion gewöhnt hatte, fiel die Wahl natürlich auf das (Nach-)Nachfolgermodell, das Garmin Edge 820. Ich bin mit der Technik vertraut und war ja im Großen und Ganzen mit dem Garmin recht zufrieden. Warum also was anderes kaufen?

Leider ist mein alter Fahrradcomputer außerhalb bzw. knapp nach der Gewährleistungsfrist dahingeschieden. Ich habe natürlich voller Wut und Trauer den Support von Garmin angeschrieben und meine Sorgen geschildert. Als Antwort kam kurz darauf die Nachricht, dass der Fahrradcomputer irreparabel wäre. Als gute Nachricht ließ der Garmin-Support vermelden, dass ich das #brandneue Edge 820 im Bundle für 300 € erwerben kann. Ein relativ günstiger Preis für das Bundle, aber keine zufriedenstellende Antwort für mich.

Der Hintergund ist folgender: Garmin bietet seinen Kunden ein Austauschprogramm, bei dem man sein altes Gerät zurückschicken kann und dann gegen eine geringere Gebühr ein Neues kauft. Bedingung ist eine originale Rechnung und Gerät, was nicht älter als 5 Jahre ist.

Da ich aber noch die alten Sensoren da hatte und ich keine Lust verspürte mehr zu bezahlen als notwendig, habe ich noch mal den Support kontaktiert. Hörer in die Hand und ab in die Warteschleife. Als der Garmin-Mitarbeiter nun endlich ran ging, stellte ich meine Fragen.

Die erste Frage war: Funktionieren die alten Sensoren?

Der Mann am Hörer versicherte mir, dass die „Alten“ gehen würden. Wir sprechen hier von den Sensoren, die Geschwindigkeit und Trittfrequenz zugleich messen können. Dieser Sensor hat die Bezeichnung GSC 10.

[x] Check

Folglich die zweite war Frage: Gibt es das Garmin Edge 820 auch ohne Bundle zu kaufen?

Da ich die Sensoren nicht noch mal brauche, will ich nicht mehr bezahlen als notwendig. Deshalb wollte ich ein Angebot zu einem Gerät ohne Bundle. Ohne große Reden zu schwingen, wie toll die neuen Sensoren wären, sagte mir der Supportmann, ich würde in den nächsten Minuten ein Angebot erhalten.

[x] Check

Die dritte Frage: Funktioniert OSM (Open Source Map)?

Bei meinem alten Edge 800 hatte ich mich für die Navigation an dem kostenlosen Kartenmaterial von OpenMtbMap bedient. Mit diesem Kartenmaterial bin ich von Deutschland bis nach Schottland gefahren. Das Edge 820 muss das also auch können. Der Kollege am Telefon meinte nach kurzer Beratungszeit mit seinen Kollegen, das sei mit dem neuen Gerät auch möglich.

[x] Check

Die vierte Frage: Hält das Garmin Edge 820 länger als 2 Jahre?

Ein bisschen ketzerisch die Frage aber der nette Herr vom Support meinte dann, dass die Geräte auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren ausgelegt sind. Danke, wir werden sehen ;).

[x] Check

Das Edge 820 von Garmin – Ein Fahrradcomputer für Verspielte

Hübsch ist es geworden, das neue Edge 820 von Garmin. Das waren meine ersten Gedanken, als ich es ausgepackt habe. Wenn das Ding nun auch noch so gut funktioniert, wie es aussieht, dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Der Lieferumfang

Ausgeliefert wird das Edge 820 in einer Standardverpackung, nichts Weltbewegendes. Für einen kurzen Schnappschuss habe ich alles ausgepackt. Mir fiel gleich auf, dass eine Sache fehlte. Ich fand zwar ein USB-Ladekabel, jedoch kein Netzteil. Schade, denn beim Edge 800 war das im Lieferumfang mit enthalten und zusätzlich noch ländertypische Steckdosenadapter.

Nach dem ersten Minuspunkt kommt der Pulspunkt. Ich zählte zwei normale Lenkerhalterungen und eine Aerohalterung. Damit war die Welt wieder in Ordnung.

In der Grundausführung enthalten:

  • 1x GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 820
  • 2x Lenkerhalterung (Standard) + Befestigungsmaterial
  • 1x Aerolenkerhalterung + Befestigungsmaterial
  • 1x USB-Ladekabel
  • 1x Band/Schlüsselanhänger
  • 1x Schnellstartanleitung

Die technischen Daten.

Abmessungen 73 x 49 x 21 mm
Anzeigegröße, B x H 58,4 mm
Anzeigeauflösung, B x H 200 x 265 Pixel
Touchscreen Ja
Farbdisplay Ja
Gewicht 67,7 g
Batterie Lithium-Ionen-Akku
Betriebsdauer der Batterien Bis zu 15 Stunden im GPS-Trainingsmodus, kann dank neuem Energiesparmodus um 50% verlängert werden
Interner Speicher 16 GB
Wasserdichtigkeit IPX7
GPS-fähig Ja
Barometrischer Höhenmesser Ja

Eine kleine Übersicht zu den technischen Daten des Garmin Edge 820 [Quelle: Garmin]

Neuerungen und Funktionen

Mit einem Produktupdate werden i.d.R. auch eine Reihe an nützlichen und nutzlosen Neuerungen dem Kunden verkauft. Was hat denn da das Garmin Edge 820 zu bieten? Im Vergleich zum Edge 800 eine ganze Menge. Aber wie sieht der Unterschied zum Edge 810 aus?

Die optischen Neuerungen

Das Garmin Edge 820 hat im Vergleich zu seinen Vorgängern ein kleineres Display. Es ca. 17 % kleiner hat aber dafür eine deutlich höhere Auflösung. Das erleichtert das Ablesen der einzelnen Felder und Werte auf dem Display ungemein. Ein weiterer Vorteil ist die resultierende Kompaktheit. Ein kleineres Display lässt die Abmaße schrumpfen und das Gewicht senken.

Die Tasten für die Bedienung sind von der Oberseite verschwunden und auf die Vorderseite gewandert. Das macht die Bedienung leichter und intuitiver. Der An-/Ausschalter ist an der linken Seite geblieben, wodurch die Garminkunden nicht weiter suchen müssen. Am Edge 820 wurde auf den Gummiüberzug über und um die Tasten verzichtet. Man kann nun ohne großes Gefummel die Tasten bedienen.

Eine Neuerung empfinde ich persönlich als Verschlechterung. Die USB-Buchse für den Datenaustausch ist nun auf der Rückseite und nicht mehr von vorn zugänglich. Wird das Edge 820 also nun mit dem PC verbunden, muss ich es auf das Display oder auf die Seite ablegen. Zudem ist die neue Gummiabdeckung der Buchse nur an einer kleinen Lasche befestigt, die nicht gerade robust aussieht. Ich denke, hier wurde auf Verschleiß konstruiert. Die USB-Buchse ist nun mit Micro-USB kompatibel, das Edge 800 hatte noch eine Mini-USB-Buchse.

Des Weiteren habe die Entwickler und Konstrukteure auf den Micro-SD Slot verzichtet. Das Garmin Edge 820 wurde mit 16 GB Speicher ausgerüstet, was völlig ausreichend ist. Beispielsweise nehmen Software und gespeicherte Aktivitäten kaum Speicherplatz (ca. 2 GB) in Anspruch. Rechne ich die installierte Fahrradkarte für Europa mit dazu, komme ich auf ca. 8 GB belegten Speicher.

Die neuen Features

Die neuen Spielereien des Garmin Edge 820 nennen sich unteranderem „GroupTracking“ oder „Integrierte Unfallbenachrichtigung“, wobei Letzteres für mich als Hobbyradsportler wirklich mal nützlich sein kann. Von Haus aus wird zudem auch eine kostenlose aber detaillierte Fahrradkarte für Europa angeboten. Das Edge 820 auch erweiterte Analysemöglichkeiten der Trainingsdaten. Hier sei noch das Stichwort Cycling Dynamics zu nennen. Da ich aber über keine Möglichkeiten der Leistungsmessung verfüge, ist diese Neuerung für mich obsolet und vorerst nicht überprüfbar.

Gleiches gilt für die Kompatibilität mit den Varia Fahrradsicherheitsprodukten. Diese kann und werde ich auch nicht testen.

Kurze Zusammenfassung

  • Leichtes und kompaktes Gerät mit einem hochauflösenden Display
  • GroupTracking-Funktion – Alle Fahrer einer Gruppe auf dem Display sichtbar
  • Weiterentwickelte Performance Analysen wie VO2max, Erholungsratgeber, Strava Live Segments, FTP, Leistungszustand und erweiterte Cycling Dynamics
  • Integrierte Unfallbenachrichtigung
  • kompatibel mit den Varia Fahrradsicherheitsprodukten
  • Navigation und Routingfunktionen mit vorinstallierter Fahrradkarte (Updates erforderlich)

Preise

Gerät Mit ohne alles Bundle
Edge 820 ca. 320 €  ca. 400 €
Edge 810 ca. 240 € ca. 320 €
Edge 1000 ca. 370 € ca. 420 €

Die Übersicht hat den Stand November 2016.

Ich habe das Garmin Edge 820 im Austauschprogramm für 226,07 € (inkl. Versand und Nachnahme) gekauft. Hierzu musste das alte Gerät inkl. Rechnung zum Hersteller zurückgesendet werden. Eine Woche später war der Paketbote wieder bei mir. Das Bundle kostet im Austausch übrigens um die 295 €.

Wie schlägt sich das Garmin Edge 820 in der Praxis?

Grundeinstellungen und Updates

Nach dem Anschalten, begann der Ladeprozess,…, der sehr lange dauerte. Es folgte die gewohnte Prozedur. Die Spracheinstellung und Dateneingabe wurde mit „OK“ bestätigt und startklar war das Gerät.

Nach der Grundkonfiguration empfiehlt es sich, als Erstes die Softwareupdates zu prüfen. Ich benutze dazu GarminExpress. Da ich das Garmin Edge 820 knapp zwei Monate nach Verkaufsstart erworben hatte, waren natürlich schon ausreichend Update vorhanden. Gleichzeitig bietet Garmin auch die Europakarte zur Installation an. „Klick“ und zwei Stunden später war dann alles auf dem neusten Stand und Fahrradfahren war angesagt.

Sensoren finden und verbinden

Zugegeben, nach dem Telefonat mit dem Support war ich trotzdem noch ein bisschen skeptisch, was die Kompatibilität der alten Sensoren anbelangt. Aber diese Skepsis wurde innerhalb einer Minute aus dem Weg geräumt. Über das Menü Einstellungen → Sensoren → Sensoren hinzufügen, können auch alte Sensoren wie der GSC-10 hinzugefügt werden. Wurde der Sensor erkannt, wird er abgespeichert und zukünftig immer erkannt, wenn dieser aktiv bzw. in der Nähe ist.

Profile und Trainingsseiten

Voreingestellt sind drei Profile, Indoor, Race und Train (es soll auch Radfahrer geben, die gerne Zug fahren). Ich werde erst einmal mit diesen Profilen arbeiten. Erscheint mir als ein logischer Aufbau. Früher hatte ich die Profile meinen Rädern zugeordnet. Aber ich bin offen für Neues.

Das Konfigurieren der Trainingsseiten ist einfach und funktioniert auf die gleiche Art und Weise, wie bei den Vorgängern. Dank des hochauflösenden Displays, sind auch acht oder gar zehn Informationsfelder möglich und auch praxistauglich.

Das hacklige Touchdisplay – Bedienung

Wie es die Überschrift schon verrät, ist das Display zwar optische und technisch sehr gut, aber die Bedienung lässt zu wünschen übrig. Das Wischen a la Smartphone funktioniert, ist aber bei Weitem nicht vergleichbar mit einem modernen Smartphone. Um Menüpunkte auf dem Display zu aktivieren oder anzuwählen, ist meist ein etwas längeres Berühren notwendig, damit das Gerät merkt, was du willst. Für verwöhnte Smartphonenutzer ist das manchmal ziemlich lästig.

Kurz nach dem Einschalten sollte man das Gerät nicht überfordern. Teilweise werden die Befehle nicht angenommen oder laden ewig. Die digitale Tastatur des Garmin Edge 820 funktioniert besser als die vom Edge 800 aber hier sind zarte Finger zur schnellen und frustfreien Bedienung gefragt.

Das Display lässt sich auch mit Handschuhen bedienen. Gerade im Winter, wenn dickere Handschuhe getragen werden, stößt das Gerät jedoch an seine Grenzen.

GPS-Erkennung und Navigation

Mein altes Edge 800 war kein Vorzeigemodell für die GPS-Erkennung. Es dauerte Ewigkeiten, bis ein Satellit gefunden wurde bzw. die Empfangsbalken voll waren.

Das kann das Garmin Edge 820 deutlich besser. Aber alles andere wäre auch blamabel. Ist man im Freien, dauert es immer nur wenige Sekunden, bis die entsprechenden Satelliten gefunden wurden, sodass die Tour ohne unnötiges Warten starten kann.

Die Navigation und das Routing sind vergleichbar mit den anderen Garmin-Modellen. Das Edge 820 berechnet etwas schneller die gewünschten Routen, als seine Vorgänger und das hochauflösende Display lässt das Ganze noch gut aussehen. Auch lassen sich mit dem Garmin Edge 820 alleine Routen planen. Beispielsweise kann durch Eingabe bestimmter Orte, POIs oder Koordinaten eine Strecke geplant werden und abgefahren werden.

 

Das Garmin Edge 820 besitzt auch ein sogenanntes Roundtrip-Routing, also eine Funktion, die mir eine Sonntagsrunde auf Wunsch erstellt. Mit Eingabe der gewünschten Streckenlänge und ggf. einer gewünschten oder bevorzugten Himmelsrichtung berechnet das Garmin entsprechende Routen mit den gewünschten Parametern, die dann ebenfalls abgefahren werden können. Die Suche nach etwaigen Routen dauert aber relativ lange. Hier bitte Zeit einplanen. Wie gut die vorgeschlagenen und errechneten Strecken sind, wird in einem anderen Beitrag erläutert.

garmin-edge-820-test-1

Upload der Aktivität per WLAN

Eins der neuen Features, was das Garmin Edge 820 auch zu bieten hat, ist das integrierte WLAN. Nachdem eine Aktivität gespeichert wurde, kann diese mittels WLan und Internetverbindung sofort online gestellt werden. Der Upload der Aktivitäten startet, sobald ein Netzwerk in nächster Nähe ist. Bei meinem Gerät muss jedoch der Abstand schon relativ gering sein, damit das Ganze auch funktioniert. Wir sprechen hier von wenigen Metern.

Unfallbenachrichtigung

Das ist mal eine Neuerung, die ganz im Sinne der Sicherheit steht und sicherlich viele anspricht. Die Theorie besagt, kommt das Fahrrad abrupt zum Stillstand, prüft ein Algorithmus, ob es sich um einen Unfall handelt. Der Algorithmus bezieht sich dann auf Daten, die GPS und Sensoren liefern und bestimmt dann, ob es sich um einen Unfall handelt. Für den Fall, dass du an einem Unfall beteiligt bist, sendet das Garmin an dein Smartphone mit installierter Garmin Connect App ein Signal, was wiederum dein Smartphone veranlasst, eine SMS an deinen Notfallkontakt zu senden. Der Ort des Geschehens wird ebenfalls mit übermittelt, sodass man auch im Fall der Fälle gefunden werden kann.

Leider ist das Ganze an eine Reihe von Bedienungen geknüpft. Man braucht die Garmin Connect App, du musst vorher natürlich einen Notfallkontakt hinterlegen und das Garmin muss eine stehende Bluetooth-Verbindung zum Smartphone haben. Andernfalls funktioniert es nicht.

Fehlsignale des Algorithmus können durch entsprechendes Bestätigen auf dem Display innerhalb 30 Sekunden widerrufen werden.

Ablesbarkeit des Displays

Dieser Punkt geht ganz klar an das Edge 820. Trotz der Kompaktheit können die einzelnen Felder problemlos abgelesen werden. Auch bei Wind und Wetter oder auch in der Dunkelheit ist das Garmin Edge 820 zuverlässig. Die Erfahrungen mit dem integrierten Lichtempfindlichkeitssensor sind durchweg positiv. Ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den Vorgängermodellen. TOP!

Ansicht im Einsatz. Helligkeit des Displays regelt automatisch.

Ansicht im Einsatz. Helligkeit des Displays regelt automatisch.

Fazit

Aus der Not heraus habe ich mir das Garmin Edge 820 gekauft oder eher kaufen müssen und bis zum jetzigen Zeitpunkt bereue ich es nicht. Es hat kleine Macken und Kinderkrankheiten auf der einen Seite aber auch sinnvolle Neuerungen und eine solide Hardware auf der anderen Seite. Das Edge 820 ist vor allem an die ambitionierten Radfahrer gerichtet, die mehr brauchen als nur Zeit, Distanz und Geschwindigkeit.

Die Hardware und das Design überzeugen fast komplett. Einziger Kritikpunkt ist der Kabelabgang der USB-Buchse. Auch die Software wurde überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet, die natürlich auch nützlich sind. Mit gefallen die Routingfunktionen und die integrierte Europakarte besonders gut. Auch stolze Besitzer von Leistungsmessung und anderen Garmin-Produkten kommen nicht zu kurz. Neue Schnittstellen und Algorithmen zur Auswertung der Leistungsdaten sind mit an Board.

Die neuen Funktionen sind natürlich auch ein Stück weit Spielerei. Zudem ist eine Verbindung mit einem Smartphone und der installierten Garmin Connect App notwendig, um den vollen Funktionsumfang des Gerätes zu nutzen. In Bezug auf Datenschutz und Preisgabe persönlicher Daten ist so ein GPS-Fahrradcomputer von Garmin sicherlich nichts für Sportfreunde mit Vorbehalten. ;).

Auch Radsportler mit einer Affinität zum Bikepacking werden nicht enttäuscht. Kartenmaterial von Garmin steht kostenlos zum Download bereit und Updates werden regelmäßig zur Verfügung gestellt. Die Navigation und das Routing sind gut und bieten viele Optionen und Einstellmöglichkeiten. Ich werde jedenfalls bei meiner nächsten Radreise auf das Garmin Edge 820 setzen.

Der Preis für das Gerät (solo) ist sicherlich mit ca. 320 € im freien Verkauf recht hoch. Aber das ist man von Garmin so gewöhnt. Ein neues Gerät mit tollen Features bekommt auch einen stolzen Einführungspreis. Bestandskunden können am Austauschprogramm teilnehmen und das neue Gerät zu einem günstigeren Kurs erwerben. Das ist aber an ein paar kleine Bedingungen geknüpft.

Ich kann das Garmin Edge 820 wärmstens empfehlen. Nur sei dem Jenigen, der es kauft, gesagt, dass man ein Gerät erwirbt, was recht teuer ist und zudem in der Bedienung und Handhabung die gewohnten Standards aus der Mobilfunkindustrie nicht erreicht. Ein (bis jetzt) treuer Begleiter mit vielen Funktionen und toller Optik und Haptik ist das Garmin Edge 820 allemal.

Bis dahin, Druck auf’s Pedal

Toni

2 Kommentare

  1. Michael sagt:

    Vielen Dank Toni, sehr gute Hinweise.
    Habe gerade ebenfalls wie Du, meinen 800er durch den 820er ersetzt und habe allerdings Probleme beim Koppeln des GSC10. Trotz minutenlangen Suchens findet der 820er den Empfänger nicht. Der Pulsgurt wird ebenfalls nicht erkannt.
    Hast Du einen Tip?

    Vielen Dank
    Michael

    • Toni Eifler sagt:

      Hallo Michael,

      dabei hatte ich keine Probleme. Evtl. die Batterie tauschen und auf ein „stärkeres“ Signal hoffen. Aber eine pauschale Lösung für dein Problem habe ich auch nicht.

      Gruß Toni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Surfen zu gewährleisten. Um weiterzusurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen